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Wanderung am Glaubenberg (OW) Mit Baby über Rickhubel und Fürstein

Die Einträge aus dem Sommer 2018 sind etwas spärlich gesät – warum das so ist, habe ich in diesem Blogpost beschrieben. Und um so mehr hat es mich gefreut, eine kleine Wanderung im goldenen Herbst zu unternehmen; meiner liebsten Jahreszeit.

Wir starten am Glaubenbergpass; den Rucksack mit Wickelsachen, heissem Wasser und Schoppenflaschen beladen, vor dem Bauch den Free-to-grow Carrier von Tula, den ich (aller-)wärmstens empfehlen kann.  So beladen laufe ich zunächst über steile Wiesen bis auf den Seewligrat, von wo wir den Gipfel des Rickhubel erreichen. Mit knapp zwei Monaten ist es Laurins erster Gipfel, was natürlich festgehalten werden muss und so trage ich uns im Gipfelbuch ein – was für ein schönes Gefühl. Die Landschaft ist umwerfend, der Blick reicht ins unendliche und Laurin ist zufrieden, deswegen entscheide ich mich noch weiter bis zum Fürstein zu laufen. Der letzte Anstieg des Wegs ist relativ alpin und ich wähle meinen Schritt sorgfältig – ich war wohl noch nie mit so wertvoller Fracht unterwegs und bin entsprechend vorsichtig. Auf 2’038m geniessen mache ich eine kurze Verschnaufpause, laufe aber bald weiter hinunter bis zum Seewli, wo wir unseren Wickel- und Schoppenstop einlegen. (Liebe Fondue- & Rotweingruppe – entschuldigt das schreiende Baby das euer Gelage gestört haben könnte…). Von hier geht es weiter auf dem breiten Forstweg und über die gelben Alpwiesen zurück zum Parkplatz, von wo wir wieder nach hause fahren.

Fazit:

Was für ein Highlight! Nicht nur, weil es daneben kaum Wanderung in diesem Jahr gab – es hätte auch sonst perfekter auf sein können; ein Papi-Baby-Erlebnis an das ich mich mit Sicherheit sehr, sehr lange erinnern werde.

Gescheiterte Erkundungstour am Pilatus (OW) Ein leider erfolgloser Versuch, Pilatus & Lopper miteinander zu verbinden

Die Idee ist theoretisch verlockend…

…von Alpnach über Lütholdsmatt hinauf zum Pilatus bis nach Chilchsteine unterhalb vom Pilatus Kulm. Dann den Downhill. Dem Bahntrasse entlang bevor dieses gequert wird und über den Renggpass noch den Lopper bis nach Stansstad anhängen – und das ohne zweiten Uphill ab Aemisgen. Zumindest auf der Karte  verspricht dies einen wohlverdienten und ausgiebigen Downhill nach dem langen Uphill. Und es sieht so aus, als ob es einige Varianten gibt, die sich recht gut verbinden lassen – zumindest in der Theorie. Aber leider scheint es einen Grund zu geben, warum ich hierzu bisher kaum Informationen gefunden habe – denn die möglichen Wege waren alle komplett unfahrbar und ich musste das Bike immer wieder stossen, tragen und oftmals auch wieder umkehren. Nach einigen erfolglosen Versuchen bin ich den unteren Teil vom Renggpass bis an den See gefahren und habe das Vorhaben somit abgebrochen.

Fazit

Auch solche Touren gehören dazu, wenn man etwas Neues probieren möchte. Nun habe ich aber noch eine weitere Variante auf der Karte gesehen, die einen kleinen 2. Uphill ab Aemsingen mit sich bringt. Das versuche ich im nächsten Jahr. Es hat sich aber dennoch gelohnt – und der Herbst und der Schnee haben für einige schöne Bilder gesorgt…

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